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Biogas - die Technik

Biogasanlage


Die installierten Biogasanlagen basieren auf dem Speicher-Durchfluss-Verfahren. Hierfür werden ein oder mehrere Behälter (Fermenter) betrieben, die kontinuierlich mit Substrat durchflossen werden.

Durch die Zugabe von Substrat in den Fermenter (1. Behälter) steigt der Schlammspiegel an und ausgefaulter Schlamm fließt durch den Überlauf in den nächsten Behälter. Dieser Vorgang wiederholt sich, falls dem 2. Behälter ein weiterer Behälter nachgeschaltet wird. Die von uns gebauten Behälter sind stehende, zylindrische Behälter aus Stahlbeton. Die Größe, Anzahl und Ausstattung der Behälter/Fermenter hängt von der Art und der Menge des zu behandelnden Substrats ab. Bereits bestehende Behälter werden nach Möglichkeit in das Anlagenkonzept integriert.



Feststoffeintrag

Feststoffeintrag

Rührwerk

Der Fermenter

Blockheizkraftwerk

Vorteile der Fermentertechnik

Kontakt

Zur Vermischung der einzelnen Substrate und um eine kontinuierliche Befüllung des Fermenters zu gewährleisten, wird ein Lagertank oder eine Vorgrube installiert. Auch hier werden bestehende Lager/Vorgruben in die Anlagenplanung mit einbezogen.
Zum Eintrag der Rohstoffe in den Fermenter werden Pumpen, Schnecken oder ähnliche fürdereinrichtungen verwendet. Die Auswahl der jeweiligen fürdereinrichtung ist abhängig von der Art und der Menge des zu vergärenden Substrats. Die meisten unserer Biogasanlagen sind mit einem separaten Feststoffeintrag ausgestattet.
Einige Substrate müssen vor der Ausbringung auf landwirtschaftliche Flächen hygienisiert werden. Hierfür wird das jeweilige Substrat vor der Vergärung oder der gesamte Faulschlamm für einen bestimmten Zeitraum auf eine definierte Temperatur erhitzt.

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Feststoffeintrag




Rührwerk
Alle Behälter können je nach Art und Menge des zu behandelnden Substrats und Größe des Behälters mit bis zu vier Rührwerken ausgestattet werden. Fermenter und Nachgärer sind mit Tragluftdächern zur Gasspeicherung ausgerüstet. Hierbei handelt es sich um eine Doppelmembran; die innere Folie dient als Gasspeicher und die äußere Folie als Witterungsschutz. Zwischen den Folien wird mit einem Gebläse ein geringer Druck aufgebaut, wodurch der äußeren Folie ihre Formstabilität und gleichzeitig Druck auf den Gasspeicher gegeben wird.

Bei unseren Anlagen wird der zweite Behälter als Nachgärer bezeichnet, falls dieser mit einer Doppelmembran zur Gasspeicherung ausgestattet ist, andernfalls handelt es sich um einen LagerBehälter.


Der Fermenter
In Fermenter und Nachgärer werden i.d.R. eine Wand- und Bodenheizung installiert. Die Heizungsschläuche werden im Beton verlegt. Die Außenwände von Fermenter und Nachgärer sind zur Wärmedämmung isoliert und werden abschließend mit Trapezblechen verkleidet.

Der Gehalt an Schwefelwasserstoff im produzierten Biogas wird standardmäßig mit einer integrierten Entschwefelung im Gasspeicher reduziert. Auf Kundenwunsch installieren wir unsere eigens entwickelte externe Entschwefelungsanlage.

Blockheizkraftwerk
Nach der Reinigung wird das Biogas in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zu elektrischer und thermischer Energie umgewandelt. Ein Teil der elektrischen Energie wird zur Deckung des Strombedarfs der Biogasanlage genutzt. Der Hauptanteil wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist und standardmäßig nach den Mindestsätzen des EEG (Energieeinspeisegesetz) vergütet.

Ein Teil der erzeugten thermischen Energie wird als Prozeßenergie zur Beheizung von Fermenter und Nachgärer verwendet. Der Überschuss kann zur Deckung des Wärmebedarfs von Wohnhäusern und Ställen sowie für landwirtschaftliche oder industrielle Prozesse mit einem hohen Wärmebedarf genutzt werden.





Rührwerk



Blick in den Fermenter



Blockheizkraftwerk





Vorteile der Fermentertechnik

Durch die integrierte Fußboden- und Wandheizung ist eine gleichmäßige Betonerwärmung (sehr geringe Wärmespannungen) und eine geringe Spreizung zwischen Heizungsvor- und Rücklauf (gutes Regelungsverhalten) gegeben. Zudem entstehen keine mechanischen Belastungen der Heizungsrohre durch Störstoffe im Substrat.

Jeder Fermenter ist mit einer Installation zum Sedimentaustrag ausgestattet, um regelmäßig sich absetzende Stoffe entnehmen zu können.

Jede Installation im Fermenterinnern ist aus korrosionsbeständigen Materialien gefertigt (Kunststoff, VA-Edelstahl , Holz, u.a.).

Die Isolierung wird mit korrosions- und witterungsbeständigen Aluminium-Trapezblechen verkleidet. Die Bleche werden ohne Wärmebrücke installiert.

Unsere Biogasanlagen sind mit einer Arbeitsbühne und Schaugläsern ausgerüstet, um die in Höhe und Richtung verstellbaren Rührwerke optimal einstellen zu können und prozessbiologische Veränderungen während des Betriebs innerhalb des Fermenters (z.B. Schwimmdeckenbildung) frühzeitig erkennen zu können.

Das Tragluftdach kann innerhalb kurzer Zeit für Wartungsarbeiten geöffnet werden.

Nach Fertigstellung der Biogasanlage wird eine Gasdichtigkeitsprüfung des Fermentersystems durchgeführt.

Durch diese und viele weitere Details (Reinigungsöffnungen, Mannloch, frostsichere Rohrverlegungen usw.) haben wir eine Fermentertechnik entwickelt, die einen wartungsarmen Betrieb erMöglicht und somit die Effizienz der Biogasanlage steigert.








Integrierte Heizungsschläuche

Arbeitsbühne mit Schaugläsern

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Gesetz zur Förderung von erneuerbaren Energien (EEG)
(.pdf) .

Kontakt





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